Mit der Gemeinde zum Theatersommer Haag

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Be im Theatersommer Haag, der im träumerischen Ambiente des Haager Hauptplatzes stattfindet, wird heuer die Welturaufführung „Jägerstätter“,  geschrieben von Erfolgsautor Felix Mitterer, gespielt.

Wie bereits in den letzten Jahren übernimmt unsere Gemeinde auch heuer wieder am13.07.2013  eine Patenschaft. Sie haben wieder die Möglichkeit, einen anspruchsvollen Theaterabend in Haag zu genießen. In den Hauptrollen sind heuer Gregor Bloéb (spielt den „Franz Jägerstätter“) bzw. Gerti Drassl („Franziska Jägerstätter“) zu sehen.

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splashNähere Informationen erhalten Sie am Gemeindeamt            St. Valentin, Bürgerservice Tel: 07435/505 2310

Stückbeschreibung:

Das von Felix Mitterer geschriebene Stück „Jägerstätter“ erzählt die Geschichte eines weltoffenen Mannes, seiner tiefen Liebe zu seiner Frau und seinen inneren Qualen, die er aufgrund seiner Entscheidung durchmacht. Franz Jägerstätter war keineswegs ein sturer, depressiver „Betbruder“, kein Sonderling und Außenseiter. Vielmehr war Franz ein fröhlicher, aufrechter, tatkräftiger Mensch: Als erster Radegunder besaß er ein Motorrad, als erster schob er den Kinderwagen durch das Dorf.

Ende Februar 1943 verweigert Franz Jägerstätter aus Gewissensgründen den Wehrdienst. Er könne einfach nicht mitkämpfen und Menschen töten, damit das gottlose NS-Regime siegen und immer mehr Völker unterjochen könne. Vorher hatte Franz Jägerstätter lange mit sich gerungen, hatte sein Vorhaben im Familien- und Freundeskreis diskutiert; mit allen Mitteln versuchte man ihn abzubringen, Hochmut und Ungehorsam wurden ihm vorgeworfen.

Niemand versteht Franz, absolut niemand. Auf Wehrdienstverweigerung steht die Todesstrafe. Wie kann er seine Familie, seine Frau und die drei Töchter im Stich lassen, wie kann er ihnen das antun? Natürlich versucht anfänglich auch Franziska ihren Mann umzustimmen. Als sie aber bemerkt, dass er unendlich allein dasteht mit seiner Entscheidung, stellt sie sich auf seine Seite: „Wenn ich nicht zu ihm gehalten hätte, hätte er gar niemanden gehabt.“

Franz wird nach Berlin überstellt und der Gedanke, nicht bei seiner Franziska und den drei Töchtern sein zu können, bereitet ihm Qual. Er wird von den Militärrichtern zum Tode verurteilt. Der Anwalt lässt Franziska nach Berlin kommen, um ihn umzustimmen. Er lässt es nicht zu, ist aber glücklich, seine geliebte Frau noch einmal auf dieser Welt zu sehen.

Am 9. August 1943 wird Franz um 16 Uhr enthauptet.

Felix Mitterer zeigt eine emotionale Liebesgeschichte, die uns lehren soll, auch einmal „Nein“ zu sagen

Versäumen Sie auch nicht die „special!junior!senior!Produktion“ bei der heuer „Die drei Räuber“ inszeniert wird. Bei der junior!Produktion werden heuer auch Menschen mit Beeinträchtigung mitspielen.

Mehr Informationen zum Theatersommer Haag finden Sie im Internet auf www.theatersommer.at.

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