04.12. D. Schmidinger

04.12. Dolores Schmidinger –

„Endlich suchtfrei“

Sporthalle Langenhart

Karten von 15,- bis 20,-


Zum Programm: „Endlich suchtfrei“

Ich bin kein Trinker, sondern Weinkenner. – Wer ist sexsüchtig? Ich bin halt eine feurige Liebhaberin. – Erlaube bitte, ich bin nicht einkaufssüchtig. Konsumbewusst, das schon.“

Schon mal gehört? Oder sind Sie womöglich sogar selbst…? Alles kein Grund zur Verzweiflung. Ab sofort kann Ihnen und allen Suchtkranken dieser Welt geholfen werden.
Dr. s.h.* Dolores Schmidinger, die „Leading Lady“ der österreichischen Kabarett-Szene, hat für uns alle eine Selbsthilfegruppe gegründet. Denn ihr ist keine unserer kleinen oder großen Süchte fremd. Und es gibt niemanden, den sie nicht heilen kann. Wie? Ganz einfach mit Humor! Und davon hat die „Frau der vielen Karrieren“ mehr als genug.
Begeben Sie sich in die bewährten Hände von Dr. s.h.* Schmidinger und sie werden Ihren Süchten abschwören!
Auch durch die perfekte musikalisch-thearpeutische Unterstützung von Bernhard van Ham ist ein erfolgreicher Therapieverlauf garantiert.
Wir wollen aber hier nicht verschweigen, dass bei der beinahe zweistündigen Behandlung ein gewisses Restrisiko besteht. Suchtverschiebung!
Bei vielen Besuchern der Selbsthilfegruppe wurde ein Suchtverhalten nach Frau Dr. s.h.* Schmidinger festgestellt.
Aber das soll Sie nicht davon abhalten Endlich suchtfrei zu werden!

Zur Person:

Geboren 1946 in Wien, Vater Sänger an der Wiener Staatsoper, Mutter Lehrerin. Erlernt mit 15 das Kosmetikerinnenhandwerk und besucht nebenbei die Schauspielschule Krauss. Mit 17 erste Rollen an Kellertheatern. In der Saison 64/65 Engagement in Bronners Kabarett „Theater am Kärntnertor“. Gedacht als beineschwingender Aufputz, überrascht sie männliche Platzhirsche mit Talent. Von da an zahlreiche Kabarettsendungen im Fernsehen.

Ab 1965 Mitglied des Volkstheaters, spielte unter anderem Nestroy, Polly Peachum in der „Dreigroschenoper“, „Die schöne Helena“ von Hacks und alle Turrini-Uraufführungen („Rozznjogt“, „Der tollste Tag“, „Die Wirtin“).

Beginnt mit ihrem langjährigen Partner auf der Gitarre – Dai King – Lieder zu schreiben und hat schließlich 1977 großen Erfolg mit dem Programm „Gurken haben keine Tränen“ im Wiener Konzerthaus. Es folgen die Show „Wann i geh“ und zwei LPs mit eigenen Liedern. Engagements im Theater an der Wien bringen Musical-Erfahrung („Cabaret“ und „Das Appartement“). Ausflüge nach Frankfurt und ans Thaliatheater in Hamburg mit Schnitzlers „Annie“ im „Anatol“ bringen Heimweh.

Seit 1979 am Theater in der Josefstadt (Horvaths „Figaro läßt sich scheiden“ – die Susanne; Salome Pockerl in Nestroys „Talisman“; Shakespeares „Komödie der Irrungen“ sowie Boulevard-komödien an den Kammerspielen: „Kaktusblüte“, „40 Karat“).

1979 und 1982 die erfolgreichen Produktionen der zwei Töchter Therese und Sophie. Weiterhin Fernsehspiele und Unterhaltungssendungen sowie Moderationen in Österreich und Deutschland. Weitere Programme mit eigenen Liedern.

1988 eigenes Kabarettprogramm im K. u. K. Theater „Immer bins i!“

TV Rollen u.a. in der Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ und im Film „I love Vienna“ von Houchang Allahyari.

1990 schließlich der große Durchbruch mit dem Programm „Mit den Waffe(l)n einer Frau“ und Eingliederung in die dichte Wiener Kleinkunstszene sowie Österreichtournee. Schrieb als Kolumnistin bei der AZ und engagiert sich auch außerhalb ihrer Tätigkeit als Kabarettistin und Schauspielerin gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit.

Am 16. Dezember 92 Premiere des neuen Programms „Die nackte Matrone 2 1/2“ im Theater im Rabenhof. Es folgten etliche Bundesländergastspiele.

Verleihung des “ Salzburger Stier 1994 “ im Juni 94. Nach äußerst erfolgreicher Saison Wieder-aufnahme im Rabenhof am 20. September 93 und Spielserie bis April 94. Aufzeichnung des Programms im Rabenhof. Letzte Vorstellung mit der „Matrone“ im Dezember 94.

Im Jänner 94 Dreharbeiten in Houchang Allahyaris Film „Höhenangst“

– Kinopremiere am 15. Oktober 94.

Am 29. April 1994 Premiere des Leseprogrammes „Onkel Dai’s Klotür“ – skurrile Zeitungs-meldungen und eigene Texte – im Wiener „Metropol“.

Am 15. September 94 Premiere des Turrini-Stückes „Grillparzer im Pornoladen“ mit Otto Schenk mit anschließender Spielserie im Rabenhof.

Premiere des neuen Kabarettprogrammes „Heil ist geil“ am 15. März 1995 mit anschließender Spielserie im Wiener Theater im Rabenhof und in den Bundesländern.

Premiere der musikalischen Geburtstagsfeier (50. Geburtstag im September 96) „2.800 Dias von Dolores Schmidinger“ mit Harry Pierron, Regie: Michael Niavarani, am 19. Jänner 1996 in der Wiener „Kulisse“.

Immer wieder vereinzelte Gastauftritte mit der Rembetiko-Formation „Lakis & Achwach“.

Anfang Mai bis Ende Juni 96 Dreharbeiten zu „Lamorte“ von Xaver Schwarzenberger.

Engagement für die AIDS Hilfe u. a. als Modell für eine Plakatkampagne mit dem Titel „Sei so lieb“, bei der die Darsteller nackt abgelichtet wurden.

Jänner und Februar 1997 Dreharbeiten mit Houchang Allahyari für den Film „Black Flamingo“ (nach einer Idee von Dolores Schmidinger und Susanne Feigl) , Ende Juni Mitwirkung beim Film „Qualtingers Wien“.

15. April 1997 Premiere mit dem Kabarettprogramm „Domina im Ausverkauf“ – mit Harry Pierron am Klavier – in der Wiener Kulisse , danach Wien-Spielserien und Bundesländertourneen. Im Sommer Dreharbeiten zur TV-Serie „Kaisermühlen-Blues“.

Sommer 98: Dreharbeiten zu „Die drei Posträuber“ (Kinofilm von Andreas Prochaska nach einem Buch von Christine Nöstlinger – Start: 18. 12. 98)

Im Herbst 98 hat Dolores Schmidinger ein Buch zum Thema Bulimie mit dem Titel „Raus damit“ im Orac Verlag herausgebracht, die eine weitere Staffel des „Kaisermühlen-Blues“ gedreht, und am 16. März 99 hatte ihr neues Programm „Der Versuch der alten Dame“ (Best of) in der Wiener Kulisse Premiere.

Das neue Programm „Im Anfang war das word hatte am 26. September 2000 in der Wiener Kulisse Premiere und wurde am 7. Dezember 2001 – nach umfassenden Österreich Touren – zum letzten Mal gespielt.

Mit „Operation Punschkrapferl“ , dem 9. Kabarettprogramm, hatte Dolores Schmidinger am 12. März 2002 im Wiener Vindobona Premiere und spielt es nun in ganz Österreich. Die Kritiker attestieren der Künstlerin überragendes komödiantisches Können genauso wie (sozialpolitische) kritische Treffsicherheit und sehen das Programm als weiteren großen Wurf in ihrer Karriere.

11.06.2003: Premiere von „Alltagsgeschichten“ – ein Duo mit Andrea Händler, basierend auf der gleichnamigen Fernsehreihe von Elizabeth T. Spira.

29.06.2003: Hochzeit mit Robert Prinz in der Cselley Mühle.

07.10.2003: Premiere des 10. Soloprogramms „Die Queraussteigerin“ im Wiener Vindo­bona.

07.03.2005: Premiere des 11. Soloprogramms „unartig“ im Wiener Vindobona.

17.07.2005: Premiere der Operette „Der Bettelstudent“ (von Friedrich Zell und Richard Genée, Musik von Karl Millöcker) – eine Produktion des Lehár Festivals in Bad Ischl – Dolores Schmidingers erste Regiearbeit im Fach Operette.

Herbst 2005: Rolle der Erna in „Kasimir und Karoline“ am Wiener Volkstheater.

Ab 1. März 2006: „Warum nennen’s mich Dolores“ – ein Best Of Programm von Dolores Schmidinger für die Reihe Volkstheater in den Außenbezirken, eine modifizierte Version wird seit Anfang Mai unter dem Titel „Best Of“ in Wien und den Bundesländern gespielt.

01.03.2007 Premiere von „Schöne Bescherung“ nach Anthony Neilson in den Wiener Kammerspielen. Rolle der Emily

Ab September 2007 „Alltagsgeschichten“ in den Wiener Kammerspielen, zusätzlich zu ihren Rollen übernimmt sie die Regie des Stücks, mit Andrea Händler, Otto Schenk, Gideon Singer, Vera Borek, Susanna Wiegand, Peter Moucka, Martin Zauner

Gemeinsam mit Brigitte Neumeister und Cornelia Köndgen in Werner Schwabs „Die Präsidentinnen“ am Landestheater St. Pölten (Premiere 18.10.2007)

Zusammen mit Dieter Chmelar im Stück „Heisshunger“ von Angelika Hager & Michael Horowitz im Wiener Rabenhof Premiere 04.03.2008

12.07.2008 Premiere „Der Zigeunerbaron“ (Johann Strauß) Schmidingers zweite Regiearbeit beim Lehár Festivals in Bad Ischl

Mehr zu Dolores Schmidinger finden Sie hier:

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