05.11. Josi Prokopetz

05.11. Josi Prokopetz – „Giraffen können nicht husten“

Volksheim St. Valentin

Karten von 11,- bis 16,-


Zum Programm: „Giraffen können nicht husten“

Kabarett im Sitzen

„Wirklich? Stimmt das? Können Giraffen wirklich nicht husten?“ werden Sie fragen und: „Ja! Nein, Giraffen können nicht husten“, sagt Joesi Prokopetz. Augen zu und stellen Sie sich eine hustende Giraffe vor. Na? Haha, was? Giraffen dürften gar nicht husten können.

Ansonsten – außer dass endgültig geklärt wird, warum Giraffen so einen langen Hals haben – hat diese ultimative Show nichts, aber schon gar nichts mit Giraffen zu tun.
Wer Prokopetz schon einmal erlebt hat, der weiß, gar reichhaltig sind die Themen und sehr, sehr lustig sind die Geschichten, Episoden und Texte, die Ihnen Prokopetz von kühl servieren bis rücksichtslos auf den Tisch knallen wird. Da erfährt man endlich, warum Batman nicht aufs Klo muss, was es mit dem Mantra Pfosawahnsinn auf sich hat, wie wirkliche Damen mit spontan entweichenden Körpergasen umgehen, wie maschinelle Übersetzungen klingen, wie es um die Europa-Reife an österreichischen Stammtischen bestellt ist, worüber ältere Damen, von der Hofratswitwe aufwärts, in einschlägigen Konditoreien wirklich sprechen und im Zyklus Der große Putzfrauen-Report, dass unsere Perlen durchaus literarische Figuren sein können und…und…und natürlich immer wieder die Vorder-, Ab- und Hintergründe der österreichischen Seele, in die Prokopetz einen heiter-satirischen Blick wirft.

Joesi Prokopetz lässt auf unserer inneren Leinwand ganze Lustspiele ablaufen, plaudert dazwischen zweckdienlich und Sie werden denken: „Was schon aus?“, dabei sind beinahe zwei Stunden und eine Pause vergangen.

Zur Person:

Mit „Da Hofa“ hat Joesi Prokopetz 1971 nicht nur Wolfgang Ambros, sondern auch den Austropop erfunden. Danach kamen Hits wie: „Du bist wia die Wintersun“, „Es lebe der Zentralfriedhof“, „Die Blume aus dem Gemeindebau“, „Hoit, do is a Spoit“, „Baba und foi net“ und sehr viele mehr. Er textet unter anderem für Stefanie Werger und Wilfried.

1973 entstand die mittlerweile zum Kult avancierte Alpine Rocky Horror Show „Der Watzmann ruft“, für die Joesi Prokopetz alle Liedtexte geschrieben hat. Auch die Songtexte für „Schaffnerlos“ und das gesamte Libretto zu „Fäustling“ stammen aus seiner Feder.

1980 begann die Karriere als Werbetexter bis hin zum „European Creativedirector“ einer internationalen Werbeagentur. „Ajax – der weiße Wirbelwind“, „Ultra Weiss – how’s your love live“, „Primo-Entchen“, „Consens mit Sensitivstruktur“, „Sapone Palmolive – per avere sempre un viso die aqua e sapone“ (I), „Gard – schönes Haar ist dir gegeben“ (D), „Lustig samma Puntigamma“, „Mitsubishi – you win the race“, „Dann Dan“. Mitte der 80er Jahre zieht er sich aus der Werbung zurück.

1983 – 1984 DÖF – „Popkrone“ für das mit Abstand erfolgreichste österreichische Projekt im Ausland.

1988 eigene Radiosendung als „Alfons Rädl“ (jeden So) im ersten österreichischen Privatsender „Radio CD“ mit „Rädls höhnende Wochenschau“ („Grüß’ Sie, Rädl, Rädl wie Schädl, nur mit R, wie Rudl).
1989 Alfons Rädl wird zur Kultfigur, betritt die Kleinkunstbühnen und feiert Österreichweit Erfolge. Nach 1000 Vorstellungen (goldenes Ticket, Herbst 1996) dankt Herr Rädl ab und tritt nur mehr mit einem Jahresrückblick zu Silvester auf. Das vorerst letzte Mal zum Jahreswechsel 2004/2005.

1997 Soloprogramm „Entschuldigen Sie bitte die Verspätung“

1998 Joesi Prokopetz spielt bei den Nestroy-Festspielen auf Burg Liechtenstein unter der Regie von Prof. Elfriede Ott die Hauptrollen in Johann Nestroys „Die beiden Nachtwandler“.

1999 „Heimliches Geld – heimliche Liebe“

2001 „Mandoletti oder der holländische Bauer“

2003 Doppelrolle in „Der Färber und sein Zwillingsbruder“

1998 – 2001 Veröffentlichung satirischer Bücher: „Um was geht’s eigentlich?“, „Ewig lockt der Mann“ und „lachenistgesundichlachmichkrank“ (auch auf CD erhältlich).

1999 Soloprogramm „So oder So oder: Sie sind Kurt“ Regie: Kurt Ockermüller

2000 Satirische Lesung zum gleichnamigen Buch „lachenistgesundichlachmichkrank“

2001 erscheint die Doppel-CD „Guat is gangan“ mit einem Querschnitt von Arbeiten aus 30 Jahren. Gaststars: Wolfgang Ambros, Stefanie Werger und Wilfried.

Am 27. September 2002 die Premiere des Stückes „Ich liebe Dich, mein Kropatschek“ mit Alexandra Hilverth und Andreas Steppan. Die guten alten Sketches des Karl Farkas in den Wiener Kammerspielen, wurde eine echte Bühnensensation. (16mal ausverkauft, Herr Lohner!)

2003 Premiere des ersten Best-of-Programms im Wiener Metropol „Prokobest“

2003 Joesi Prokopetz erhält das goldene Verdienstzeichen des Landes Wien

2005 „Dauergast“ der ORF-Produktion „Was gibt es Neues?“

06.10.2005 Premiere „Joesi powered by Prokopetz – Ansichten eines Klons“
Ein ereignisreicher Abend über den real nicht existierenden Individualismus.

01.04.2006 Präsentation der CD „Das gibt es Neues: Prokopetz gibt Conrads“:Anlässlich des 20. Todestages von Heinz Conrads singt Joesi die Evergrenns des „Bundes Heinzi“.

13.03.2007 Präsentation des Buches „Hose runter – Enthüllungen eines Kabarettisten“ (Verlag Molden)

03.04.2007 Premiere „Special“ Musik und Kabarett mit Joesi Prokopetz und Werner Auer.

20.10.2008 Premiere „Bitte nicht schießen!“ im Orpheum Wien

27.11.2008 Premiere „Best of Farkas“ mit Joesi Prokopetz, Sigrid Hauser, Georg Markus und  Clemens Schaller im Stadttheater Walfischgasse Wien

Eine brilliante Hommage. (…) … Auf der Bühne stehen zwei Könner ihres Faches: Sigrid Hauser und Joesi Prokopetz, die die Gratwanderung zwischen authentischem Erinnern und Eigenständigem bravourös schaffen.

16.05.2009 Verleihung Österreichischer Kabarett Preis „Salzburger Stier“ für 2009 in Erfurt

25.8.2009 Verleihung des Titels Professor und damit in einer Reihe mit Karl Farkas, Karl Hodina, Elfriede Ott, Fritz Muliar…

10.03.2010 Erste Vorstellung „Giraffen können nicht husten“ Kabarett im Sitzen im Stadttheater Walfischgasse, Wien

Mehr zum Programm und zu Josi Prokopetz finden Sie hier:

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