Schreibwettbewerb „Valentiner Feder“ 2019

Es wurden durch die Jury folgende Preisträger ermittelt:

IMS Langenhart

1. Die Wehr-Nixe von Mia Jantscher

2. Die Marienkirche von Amely Hübl

3. Der UNO Wettkampf von Alina Hofer und Marie Kammerhuber

von links: Direktorin Elisabeth Khayll, Amely Hübl, Mia Jantscher,Alina Hofer, Marie Kammerhuber und Bürgermeisterin Kerstin Suchan Mayr

NMS Schuberviertel

1. Das Geheimnis der Erla von Lena Farthofer und Leonie Appelius

2. Das jährliche Drama um die versteinerten Menschen von Michelle Adami und Luna Lechner

3. Die Sage um den Rohrberg von David Neubauer und Elias Hocheg

von links: David Neubauer, Elias Hochegger, Michelle Adami, Luna Lechner, Schulstadträtin Andrea Prohaska, Kulturstadtrat Leopold Feilecker, Lena Farthofer und Leonie Appelius

Die Stadtgemeinde St. Valentin und das Team des Kulturreferates danken allen Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme am Wettbewerb und gratuliert den Gewinnern aufs herzlichste.

Die Wehr-Nixe

Vor Jahrhunderten befand sich an der heutigen „Wehr“ ein schmaler jedoch tiefer Fluss, der von Kleinraming über Behamberg bis nach St. Valentin und Erla floss.
Diesen historischen Fluss gibt es auch heute noch. Damals soll in jenem Fluss bei der „Wehr“ in St. Valentin eine Wassernixe gelebt haben, welche aber nur gutherzige Menschen zu Gesicht bekommen haben, hören konnten sie jedoch alle. Manche Menschen hörten leisen Gesang, der sich aus dem Wasser hob oder vernahmen tiefsinnige Gedichte, welche sie aber niemandem zuordnen konnten, da keiner von ihnen ein gutes und vor allem reines Herz hatte. Mit der Zeit wurde die Stimme jedoch immer seltener hörbar und letztendlich bemerkte man, dass der Fluss nur noch Laute von sich gab, wenn der Vollmond hoch am Himmel stand und hell auf ihn herab schien.
Die klare Stimme ertönte nur mehr direkt um Mitternacht.

Einmal begab sich eine alte Frau mit einem guten Herzen an einer Vollmondnacht zum geheimnisvollen Ort. Das Weib war arm und hatte nichts mehr, da sie ihr ganzes Hab und Gut den Armen und Bedürftigen gab. Leider bemerkte sie aber zu spät, dass sie alles Wertvolle bereits hergegeben hatte. Die Frau hatte nun nichts mehr um ihre Steuern zu bezahlen, also musste sie auch noch den Rest, den sie hatte, hergeben, sogar ihre kleine Hütte. Die alte Dame musste sich ab diesem Zeitpunkt jede Nacht um einen neuen Schlafplatz sorgen, mal hatte sie Glück und wurde in einer Gaststube aufgenommen und ein anderes Mal wiederrum musste sie draußen im Freien nächtigen. In dieser Nacht wollte die Frau an der „Wehr“ schlafen, um am nächsten Tag baden gehen zu können. Mitten in der Nacht wurde sie durch helles Licht geweckt. Sie sah sich um und plötzlich saß ein wunderschönes Wesen mit einer blau schimmernden Schwanzflosse vor ihr. Die Dame war völlig erschrocken und konnte ihren eigenen Augen nicht trauen. Sie dachte, sie höre nicht richtig, als das Wesen plötzlich mit ihr zu sprechen begann. Sie sprach von einem Wunsch, welchen die alte Frau frei hätte. Es durfte jedoch nur ein Wunsch sein, welcher nichts mit Reichtum
oder Hass auf andere Menschen zu tun habe. Die Frau dachte lange über ihren
Wunsch nach, doch dann hatte sie eine fabelhafte Idee! Die freundliche Dame betrachtete die Nixe und schließlich sprach sie ihren Wunsch aus. Sie wünschte sich,
dass alle Menschen, welchen es gerade schlecht ging eine Unterkunft bekommen, wo
sie ausreichend zu Essen und etwas zu trinken bekommen. Die Wassernixe sah die Frau
an und erfüllte ihren Wunsch sogleich. Es wurde gleißend hell und eine leise
Harfenmelodie ertönte. Als das Zauberwesen den Wunsch erfüllte, strömten
Wassermengen über die Steine, welche zu einem Bach führten.

Noch heute fließt manchmal Waser über diese Steine und manche Menschen sind
der Meinung, dass irgendetwas Magisches an diesem Ort passiert. Für viele
Menschen ist die St. Valentiner Wehr ein Kraftplatz und daher halten sich auch heute
noch gerne die Bürgerinnen und Bürger von St. Valentin dort auf.

Mia Jantscher

Die Marienkirche

In St. Valentin ist die Langenharter Kirche nach der Hl. Maria geweiht. Warum das so ist, erzählt die folgende Sage.

Vor vielen Jahren gab es im Zentrum von Langenhart einen See, der vom Teufel verflucht worden war. Am Grunde des Sees lag ein Schatz, den die Menschen begehrten und stehlen wollten. Doch sobald jemand die Goldmünzen berührte, war dessen Seele schon im Besitz des Teufels. Da jedoch keine Menschenseele jemals lebend zurückgekommen war, um Bericht zu erstatten, berührten immer mehr und mehr Menschen die Goldtaler und verloren ihre Seele. Dieses Geschehen wiederholte sich immer und immer wieder.

Nach einiger Zeit sah die Hl. Maria auf die Erde herab und erblickte das schreckliche Teufelswerk. Sie erschauderte bei diesem Anblick und schmiedete einen Plan, um den Teufel aufzuhalten und die Menschheit zu retten. Die Mutter Gottes ließ sich auf die Erde herab und beauftragte einen Pfarrer zum Teufel zu gehen. Der Pfarrer lief zum See und rief den Höllenfürst. Eine dunkle und feurige Gestalt erschien ihm und er ging einen Pakt mit dem Teufel ein. Er musste drei Aufgaben bestehen, um gegen den Teufel zu gewinnen. Wenn der Pfarrer alle Aufgaben bestünde, würde der Teufel wieder in die Hölle zurückkehren. Bestünde er jedoch nicht, würde auch die Seele des Priesters in Besitz des Teufels geraten. Als erste Aufgabe musste er dem Teufel etwas Teuflisches bringen. Der Pfarrer überlegte kurz, doch dann fiel ihm etwas ein. Er wartete bis spät in die Nacht und ging in die Höhle, wo sich der Teufel aufhielt. Der Höllenfürst schlief tief und fest. Der Pfarrer holte seine Schere aus seiner Tasche hervor und schnitt dem Teufel ein langes Haar ab. Am nächsten Tag überreichte der Pfarrer dem Teufel sein Haar und bestand die erste Aufgabe. Die zweite Aufgabe war viel schwieriger zu lösen. Er musste wissen, welches Lebewesen als nächstes Goldmünzen berührte. Der Pfarrer ging zu einem anderen Teich und fing einen Fisch. Er gab den Fisch in ein Glas, das mit Wasser befüllt war und lief zum See. Der Pfarrer band den Fisch an einer Schnur fest und warf ihn in den See. Er rief den Teufel und sagte ihm, dass dieser Fisch als nächstes die Münzen berühren würde. Der Teufel lachte laut und fragte den Priester, wie er den Karpfen zu den Goldstücken bringen würde. Der Pfarrer nahm die Schnur und lenkte sie in die besagte Richtung. Der Fisch streifte den Taler, somit hatte der Priester auch diese Aufgabe bewältigt. Der Höllenfürst fluchte und ging vor lauter Zorn hin und her. Dieses Mal überlegte er sich eine viel teuflischere Aufgabe. Als dritte Aufgabe musste der Pfarrer einen Weg finden, dass kein Lebewesen je wieder in den See geraten könnte. Der Seelsorger überlegte lange und dann hatte er eine Offenbarung. Er schüttete den See zu und ließ eine Kirche darauf bauen, die er der Hl. Maria widmete, dass sie die Menschheit beschützte.

Von da an gibt es eine Marienkirche in Langenhart. Nichts erinnert mehr an die Werke des Teufels.

Amely Hübl

Der UNO Wettkampf

Vor einigen Jahren ging ein junger Bursche am Samstag in das
Freibad in St. Valentin. Es war ein heißer Tag und er wollte sich
abkühlen  und sich mit seinen Freunden treffen. Es war noch ganz
früh am Morgen, darum waren kaum Leute im Bad.

Erfreut sprang er ins kühle Nass und schwamm ein paar Längen.
Plötzlich spürt er ein komisches Reißen an seinem Fuß. Er dachte
sich nichts dabei und schwamm einfach weiter. Doch nach kurzer Zeit
kam dieses Reißen wieder. Schnell schwamm er zum Rand des
Beckens, da er glaubte, es sei irgendwas mit seinem Fuß. Er setzte
sich an den Rand und sah nach, doch plötzlich zog jemand an beiden
Füßen und er fiel ins Wasser. Er bekam Panik und versuchte wieder
an die Oberfläche zu kommen, doch er schaffte es nicht. Irgendwas
zog ihn nach unten an den Grund. Aber dem jungen Burschen fiel mit
Entsetzen auf, dass er unter Wasser atmen konnte. Wie aus dem
Nichts sah er eine dunkle Person um ihn herum schwimmen. Die
finstere Gestalt kam immer näher und näher und schließlich
flüsterte sie: „Wenn du wieder an die Oberfläche willst, so musst du
mit mir Karten spielen. Wenn du gewinnst, so bist du wieder frei,
wenn aber nicht, so musst du für mich ein Leben lang arbeiten.“ Der
Bursche meinte: „Naja, mir bleibt ja nichts anderes über.“ Der Teufel
 holte UNO-Karten aus seiner Tasche und teilte sie aus.
Sie spielten lange. Doch der junge Bursche hatte keine Chance und
verlor jedes Spiel. Der Teufel lachte schadenfreudig. Der Mann rief
verzweifelt: „Bitte lass mich gehen.“
Der Teufel hatte Erbarmen mit dem jungen Mann und meinte: „Du
kannst gehen, aber du musst jeden Sommer dafür sorgen, dass
irgendwer gegen mich unter Wasser UNO spielt.“ Der Handwerker erwiderte darauf „Natürlich, ich mache alles um hier wegzukommen.“ So schwamm der Mann wieder Richtung Becken
nach oben. Er ging zurück zu seinem Platz und dachte über diesen
unwirklichen Vorfall nach.
Und so wird seit 2012 jedes Jahr eine Unterwasser-UNO- Staatsmeisterschaft im St. Valentiner Freibad organisiert. Aber, ob der Teufel je zu Besuch dabei war, weiß keiner.

Alina Hofer und Marie Kammerhuber

Das Geheimnis der Erla

Nicht weit vom Ortskern entfernt fließt ein ruhiges Bächlein über die Wehr, die Erla. Dieses Bächlein hütet ein großes Geheimnis.                                                                                                                                                                     Eines Tages saß ein Fischer mit seinem Sohn am Ufer und fischte. Plötzlich bemerkten sie eine große Fischflosse, die im Wasser verschwand. Zuerst dachten sie sich nichts dabei, doch ein paar Minuten später hörten sie eine Stimme.

Die armen Fischer lauschten der Stimme. Die Stimme flüsterte:,, Ich verspreche dir Reichtum, dafür bekomme ich deinen Sohn!“ 

Vor den Männern erschien plötzlich eine Nixe. Ihre Augen funkelten rot. Der Fischer jedoch lehnte das Angebot ab und rannte mit seinem Sohn so schnell sie konnten nach Hause. Auf einmal begann es zu regnen.

Als sie zu Hause ankamen, warnte der Vater seinen Sohn vor der Nixe. Der Sohn musste ihm versprechen, nie wieder an diesen Ort zurückzukehren.

Der Junge wollte seinem Vater zu Reichtum verhelfen und schlich  zur  Erla. Er hoffte inständig, dass ihm nichts passieren würde.

Als er bei der Erla ankam, setzte er sich an den selben Platz, an dem sie die Nixe gesehen hatten.

Er wartete einige Minuten, bis er die Fischflosse sah. Der Fischerssohn sprang auf und lauschte nach der Stimme.

Unerwartet schoss die Nixe aus dem Wasser und fragte den Jungen, ob er nun seinem Vater zu Reichtum verhelfen wolle.

Der Junge konnte nicht glauben, dass ihm vom Ufer aus etwas passieren könnte und stimmte zu. Auf der Stelle riss ein Schwall Wasser den jungen Mann in die Tiefe.

Von einem Moment auf den anderen besaß der Fischer großen Reichtum. Doch er war totunglücklich, dass sein Sohn zur Nixe gegangen war. Der wohlhabende Fischer starb an großer Einsamkeit.

Auch heute noch erinnert eine Darstellung an dieses Ereignis. An dem Bächlein steht heute noch eine steinerne Figur, die an diesen Vorfall erinnert. Die Nixe wurde nach diesem Geschehen in der Erla nie wieder  gesehen.

Lena Farthofer und Leonie Appelius

Das jährliche Drama um die versteinerten Menschen

In einer kleinen Stadt, die noch keine Namen hatte, lebte einst ein böser Zauberer, der sich nur zu Neujahr blicken ließ. Als Rache nicht mehr in der Stadt leben zu dürfen, versteinerte er jedes Jahr unschuldige Menschen.

Es hieß, wer den bösen Zauberer besiegen würde, dessen Namen würde die Stadt tragen. Als das der Prinz Namens Valentin erfuhr, wollte er unbedingt den unschuldigen Menschen helfen, indem er den bösen Zauberer besiegte.

Valentin machte sich gleich auf den Weg in die kleine Stadt. Als er am 31. Dezember ankam, fand er dort keine Menschen auf, da alle Menschen Angst hatten versteinert zu werden und sich im Vorhinein schon einen Platz zum Verstecken suchten. Nur eine alte Frau kam ihm entgegen und sagte ihm, wo sich die Menschen versteckten. Bis jetzt wurden alle Leute, die sich mit dem bösen Zauberer anlegten versteinert, darum hatten die Leute aus der kleinen Stadt keine großen Hoffnungen in Valentin. Doch Valentin war entschlossen den Zauberer zu besiegen.

Am späten Nachmittag suchte sich Valentin einen Platz zum Verstecken und wartete auf den Zauberer. Erst viele Stunden später, als die Kirchturmuhr Mitternacht schlug und so auch ein neues Jahr angebrochen war, hörte der Prinz Schritte, die immer lauter wurden. Plötzlich stand ein großer Mann mit einem mächtigen Zauberstab vor ihm. Für einen Moment schien es, als wäre die Zeit stehen geblieben, da keiner von beiden es wagte ein Wort zu sprechen. Doch plötzlich erhob der Zauberer seinen Zauberstab und richtete ihn auf Valentin. Doch Valentin konnte ausweichen und es kam zu einem grausamen Kampf.

Als der Prinz zu Boden fiel und es nicht mehr schaffte aufzustehen, stellte sich der Zauberer über ihn. Bevor dieser jedoch seinen Zauberspruch vollenden konnte, nahm Valentin seine letzte Kraft zusammen und drehte den Zauberstab in Richtung des Zauberers. So wurde der Zauberer versteinert und der Prinz blieb am Leben. Da Valentin keine Kraft mehr hatte aufzustehen, blieb er am Boden liegen und schlief ein.

Als er auswachte, war er von einer großen Menschenmenge umgeben. Die Leute bejubelten und verehrten ihn. Zum Dank bekam die kleine Stadt den Namen Sankt Valentin und zur Erinnerung an die schreckliche Zeit wurden Kopien der versteinerten Menschen angefertigt und in Sankt Valentin aufgestellt. Diese Figuren stehen bis heute noch beim Restaurant Kerschbaumer.

Michelle Adami und Luna Lechner

Die Sage um den Rohrberg

Am 24. August 1103 sah der Bauer Rentrag einen Mann, in einen Wald gehen. Er wusste nicht wer er war, deshalb arbeitete er weiter am Feld. Der Mann ging weit in den Wald hinein, bis zu seiner aus Stein gebauten Hütte. Der Mann wollte seinen Lebensstandard verbessern. Nach langem Überlegen kam er zu dem Entschluss, Schmied zu werden. Der Schmied fing an, für sich selbst Sachen zu schmieden. Da er Geld verdienen wollte überlegte er sich zuerst einen Künstlernamen. Nach langem Grübeln fand er den perfekten Künstlernamen. Dieser war Chinga-Bu-Snah. Sofort fertigte er Steintafeln mit seinem eingravierten Namen. Eine davon befestigte er sofort auf der Steinwand seiner Hütte. Die anderen platzierte er in der Stadt um Kunden zu bekommen. Den Weg zu seiner Hütte kennzeichnete er mit Metallpfeilen. Da nach drei Tagen noch immer kein Kunde kam, ging er zu einem Briefmann. Der Schmied schenkte dem Briefmann ein aus Eisen gefertigtes Schild. Im Gegenzug dazu musste der Briefmann für ihn Werbung machen. Es verging genau eine Woche, bis der erste Kunde kam. Dieser war ein Holzfäller. Da seine Axt beim Arbeiten kaputt wurde, brauchte er eine neue. Der Holzfäller wusste nicht wo er eine qualitative Axt bekommt. Er hörte vom Briefmann, dass ein neuer Schmied eröffnet hat. Chinga-Bu-Snah freute sich, dass der Briefmann Werbung gemacht hat. Der Holzfäller war mit seiner Axt sehr zufrieden. Er erzählte seinen Freunden, darunter ein Ritter, dass sie zu dem Schmied gehen sollten. Als der Ritter davon erfuhr, machte er sich sofort auf den Weg. Bei der Hütte angekommen, bat der Ritter um ein Schwert. Chinga-Bu-Snah freute sich so sehr, dass er das Schwert noch am selben Tag fertig schmiedete. Am nächsten Tag holte der Ritter das Schwert ab. Er war ebenfalls zufrieden, dass er den anderen Rittern davon erzählte. Bald kamen viele Ritter, um sich etwas schmieden zu lassen. Es vergingen ein paar Jahre, die sehr erfolgreich für Chinga-Bu-Snah waren.  Er stellte gerade sein ca. fünfzehn Meter langes Rohr fertig. Keiner wusste genau was er mit dem Rohr vorhatte. Eines nachts bot der Teufel ihm an, das seine Kunstwerke unzerstörbar werden, unter einer Bedingung. Er musste die Ehre dafür auf den Teufel lenken und nicht auf sich selbst. Ebenso musste er allen, denen er schon etwas geschmiedet hat, diese Nachricht überbringen. Dazu gab der Teufel ihm drei Tage zur Verfügung. Sollte er es nicht schaffen, passiert etwas Schlimmes. Chinga-Bu-Snah dachte nicht lange nach und nahm das Angebot sofort an. Zuerst machte er sich auf den Weg zu den Rittern, um ihnen diese gute Nachricht zu überbringen. Die Ritter freuten sich sehr, da sie jetzt ja unzerstörbar waren. Nach zwei harten Tagen hatte er schon einem Großteil seiner Kunden diese Nachricht überbracht. Als er am dritten Tag beim letzte Kunden angelangt war, war er so erschöpft und heißer, dass er nicht mehr den letzten und wichtigsten Satz aussprechen konnte. Gleich darauf ließ der Teufel den gesamten Wald und den Besitz von Chinga-Bu-Snah zu einem Berg aufsteigen. Der Berg musste das ganze Rohr umschließen und so entstand der Rohrberg.

David Neubauer und Elias Hochegger